![]() |
|
|
Im Mittelpunkt
standen dabei die Bedeutung der Förderung von hervorragenden weiblichen
Talenten für die Stadt Hamburg, ihre Unternehmen und die Universität. Die Kanzlerin betonte: "Das Expertinnen-Beratungsnetzwerk zeigt beispielhaft für viele andere Initiativen der Universität Hamburg, wie fruchtbar und wichtig für uns die Zusammenarbeit der Universität mit der Wirtschaft, der Stadt und der Gesellschaft ist. Das neue Projekt UNICA wird diese Zusammenarbeit noch intensivieren. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese Initiative erfolgreich verläuft." Senator Axel Gedaschko äußerte: "Obwohl es zunehmend hochqualifizierte Frauen gibt, steigt die Beteiligung von Frauen an Führungspositionen in der Wirtschaft nur wenig an. Nicht nur vor dem Hintergrund der absehbaren demografischen Entwicklung, sondern auch aus ökonomischen Gründen ist für Unternehmen ein Erschließen dieser Potentiale eine Notwendigkeit. Ich freue mich, dass sich sechs renommierte Hamburger Unternehmen in der Pilotphase engagieren - und weitere ein großes Interesse an dem Projekt zeigen. Dies ist eine erfreuliche Perspektive, um auch mittelfristig das Fachkräftepotential am Standort auszubauen und zu nutzen."
äußerte
in seinem Vortrag "Die Arbeitswelt wird weiblicher. Einstieg. Aufstieg.
Zukunftspotentiale" (s. Stiftung für Zukunftsfragen
www.bat.de): "UNICA
hat zum Ziel, jungen, hoch begabten und motivierten Studentinnen und Doktorandinnen
als potentiellen Nachwuchsführungskräften den Weg zum beruflichen
Einsteigen und Aufsteigen zu erleichtern - mit Coaching und Mentoring
durch erfahrene, hochqualifizierte weibliche Führungskräfte",
Längerfristig soll ein Netzwerk weiblicher Führungskräfte in Kooperation zwischen Universität und Wirtschaft und damit ein Hamburger Leuchtturm als bundesweites Vorbild entstehen. Neben den
Hamburger Unternehmen Otto Group, Studio Hamburg, Unilever Deutschland,
Gruner+Jahr und British American Tobacco Germany begleitet auch Philips
Deutschland das Pilotprojekt inhaltlich.
Dem Publikum wurde durch die Statements deutlich, dass die Begleitung durch eine Mentorin essenzielle Fragen beim Berufseinstieg beantworten kann. Dazu gehören z.B.: "Will ich später wirklich einmal Führungsverantwortung übernehmen? Wie plane ich meine nächsten beruflichen Schritte? Wie sichere ich meine Arbeitsfähigkeit?" Nach der Auftaktveranstaltung geht es jetzt in die Auswahlphase der Mentees. 70 Bewerbungen sind eingegangen. Vorgesehen ist, die besten Frauen durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit Assessment Center zu identifizieren. Diese werden dann an eine passende Mentorin vermittelt und über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren begleitet. Dazu wird es Coaching-Angebote in mentaler Selbstregulation (Introvision) sowie Netzwerktreffen und Workshops geben.
|